Latawiec am Kliff bei Rewal

29.08.2019

 

Eine völlig neue Erfahrung die ich an der polnischen Ostseeküste bei Rewal hatte.

Oben am Kliff ist eigentlich ausreichend Wind, also runter an den Strand und ausgepackt.

ABER - da war bei leichtem auflandigen Wind eine Flauten in Bodennähe. Also kein Handstart drin. Der Delta-Cannard hatte seine Mühe in die Windschicht zu kommen, hat es aber gut geschafft. Die gelbe Facettenbox war nur Bodendekoration, keine Chance für einen Flug. Der Adler, sonst eigentlich ein zuverlässiger Leichtwindstarter, heute nix da.

Erst mit der Hilfe eines freundlichen jungen Mannes, trotz kaum Englisch seinerseits und null Polnisch meinerseits, konnten wir mit zwei Versuchen eines Hochstartes den Adler fliegen lassen. Dafür ist der neue Drachenfreund mit dem Adler auf das Kliff geklettert und ich stand mit den Füssen im Wasser, die Schnurrolle in der Hand für den 40 m Hochstart bereit. Also voller Einsatz der sich gelohnt hat, denn wir hatten dann alle Freude an den latawiec im Himmel direkt über dem Kliff.


Aller guten Dinge sind DREI

18.08.2019

 

Endlich beim dritten Anlauf konnte ich den Angelwing ausprobieren, zwar nicht bei optimalen Bedingungen, aber ein erstes Gefühl bekommt man ja doch.

Also er braucht schon etwas Wind, um abzuheben. Heute war er mit dem Originalschwanz doch noch recht unruhig. Mit dem langen Fransenschwanz vom Adler ging es dann schon viel besser.

Damit ist klar, dass wir uns jetzt langsam aneinander gewöhnen werden.

Wenn der Engel dann im Himmel steht präsentiert er sich in allen Farben. Ein sehr schönes Flugbild!



UND wieder keine Premiere

14.08.2019

 

Eigentlich sollte heute der zweite Versuch mein Geburtstagsgeschenk endlich an den Himmel zu bringen, erfolgreich sein, aber nix da. Der Wind hat sich schneller gelegt als ich zum Spot fahren konnte. Also hat der Angelwing nach etlichen Versuchen dann doch nur im Gras gelegen.

Dafür hat es der 3m Adler geschafft. Sind ja auch ein paar qcm mehr Fläche. Aber auch hier war nur ein Wechsel zwischen leichtem Zug an der Schnur und völlig freiem Segeln drin.

Also hoffen wir für den Angelwing auf den dritten Versuch.



Ein schönes Abendfliegen

31.07.2019

 

Endlich wieder Zeit gefunden und auch passendes Wetter - kein Regen, keine brüllende Hitze, kein Sturm - sondern ein ruhiger Sommerabend.

Der Wind auf der Kollerinsel war recht sanft, trotzdem hat es in den höheren Lagen gut zum Fliegen gereicht. Wichtig war es den Moment zu erwischen um die Drachen auf Höhe zu bringen.

Drei waren dabei und drei haben es auch in den Himmel geschafft.


Fanoe 2019 - eine chronologische Berichterstattung

 

 

 

 

Eintauchen in das Fanö-Feeling

21.06.2019

 

Diesmal Anreise am Freitag. Hatte ein Haus mit dieser Möglichkeit gefunden. Also nicht im allgemeinen Anreisepulk fahren und außerdem fiel die Entscheidung die Nacht zum Fahren zu nutzen um damit den vollen Freitag schon vor Ort zu haben. So geplant, so verwirklicht. Die Fähre kurz nach 6.00 hatte nur 2 Fahrzeuge zu transportieren und das waren unsere. Selten so viel Platz beim Übersetzen gehabt.

 


Also gleich an den Strand. Ein recht ordentlicher Wind empfing uns, allerdings auch viele Wolken. Also noch ein wenig die Augenlider geschont und dann war da doch plötzlich der Regen da.

Aber in unserer Familie gibt es den geflügelten Spruch - "ach da hinten wird es schon wieder hell". Und genauso kam es - Regen weg, nochmal der Wolkenfront nachgeschaut und dann nach vorne in den prallen Drachenhimmel geblickt.


Also wurde dann der Drachenanhänger geöffnet und die Qual begann. Was hol ich als erstes raus und was paßt am besten zu den Bedingungen. Wir haben uns für ein paar "quick and dirty" Optionen entschieden.

Octopus, Lifter, die Albinokaulquappen, den Spider, eine Facettenbox und der "EinHautDrache" waren an der frischen Luft. 

Am Nachmittag haben wir dann unser Häuschen bezogen. Gute Wahl, schön gelegen und sehr gut ausgestattet.

Da war es dann wieder voll da, das Fanö-Feeling

 

Ein Supersonnenscheintag

22.06.2019

 

Bei bestem Sonnenschein und moderatem Wind habe wir den ganzen Tag am Strand verbracht.

Der Strand war recht voll, allerdings bei weitem nicht so brechend voll wie im letzten Jahr.

Wir haben heute einiges an Deltas rausgelassen, den Tribal endlich mal so richtig fliegen lassen und den ein oder anderen Drachen an den stahlblauen Himmel gestellt.

 

 

 

 

Ein paar unserer Drachen in der Hinteransicht.


Bei solchen Windverhältnissen, leicht ruppig und dann während des Tages noch leicht ansteigend, sollte man immer ein Auge auf die Bodenanker werfen und nicht ständig in der Flasche gucken wie spät es ist..

Jedenfalls war heute der Tribal mit einem der Sandsäcke unbemerkt auf Tour.

Und dann ging noch unser Gruß an Marcus, der leider nicht bei uns sein konnte, weil er mit Kamila und Anton in Italien weilt.

Relaaaax - das war heute das Motto

23.06.2019

 

Wir haben den Tag ruhig angehen lassen. Nach dem Frühstück ging es an den Strand, nach ein paar Drachenkäufen für die zurückgelassenen zu hause haben wir einen Strandrundgang gemacht.

Gucken was so am Himmel war. Es war schon merklich mehr Platz am Strand als gestern, aber immer noch einige interessante Dinge zu sehen.

Beim Strandrundgang hatten wir den "Einhautdrachen " mit dabei und der wurde natürlich auch ausprobiert. Fast alle hatten ihren Spaß daran, besonders der Badman (hier links im Bilde), im schwedischen Raum auch Läderlappen genannt.

 


 

 

 

Dann haben wir unsere Strandburg aufgebaut und haben ein wenig zum bunten Treiben am Himmel von Fanoe beigetragen.

Drachenfliegen, Baden und relaaaaxen, so sah das heute aus.

 


Und dann der Abschluß des Tages mit einen Grillessen der feinen veganen Küche. Alles selbst zusammengestellt und vom Grillmeister vollendet.

Danach ging es noch an den Strand zum Midsommernachtsfeuer und ein paar Runden Wikingerschach.

The Day After - Montag nach dem Festival

24.06.2019

 

Die Fliegeraktivitäten begannen heute bei uns erst am Nachmittag um der Mittagssonne zu entgehen.

Der Wind war schon recht ordentlich, also haben wir gezielt ein paar passende Drachen aus dem Vorrat im Anhänger rausgesucht.

 

Außerdem haben wir dann noch den Caspar rausgeholt.

Fachmännisch von zwei Experten, wie hier im Bild zu sehen, zusammengebaut, hat er das Drachenfliegerauge mit seinem Lächeln am Himmel erfreut.

Ein eher ungewöhnlicher Tag auf Fanö

25.06.2019

 

So einen Tag hatten wir bisher in all den Jahren noch nicht auf Fanö erlebt.

Temperaturen von 31°C, extreme Sonneneinstrahlung und das alles bei recht wenig Wind.

Unsere Entscheidung die Hitzestunden des Tages zum relaaaaxen am Haus, der Fertigstellung der FMD (Fanöminidrachen des Jahres) und Einkauf zu nutzen und nach dem Grillen erst gegen 19.30 an den Strand zu fahren, war eine unserer besten ever.

Während der Hitze des Tages bekamen wir wiederholt, wie auch in den vergangenen Tagen, Besuch einiger Vertreter des wild life von Fanö. Allerdings war nur die Ricke so cool sich ablichten zu lassen. Rehbock, Fuchs und Damwildhirschkuh fanden das langweilig

Das Abendfliegen war nach der Hitze des Tages ein richtiges Highlight.

Bei sanftem aber stetigen ablandigen Wind haben wir 5 Bodenanker mit Drachen bestückt.

Der Canard-Delta durfte die vollen 250 m ausnutzen und stand weit über uns am Abendhimmel. Ruhig und würdevoll betrachtete er das Geschehen zu seinen Füßen.

Karodelta und Leichtwindvogel genossen den sanften Wind und flogen in den Abend hinein.

Der Gliederdrachen nutzte die Gelegenheit um sich sanft auf dem Wind zu wiegen.

 


Passend zu den FMD (siehe nächsten Kommentar) haben wir dann den 3m Adler und 6 verschiedene Vögel an einer Leine im Abendwind flattern lassen.

Und hier nun die diesjährigen selbstgebauten Fanöminidrachen.

Letztes Jahr hatten wir ja die Tradition unsere Erinnerungsminidrachen für Fanö selbst zu bauen begonnen. Also waren dieses Jahr die Bastler wieder am Werk.

Die limitierte und unverkäufliche Auflage von 3 Minidrachen entstand so in unendlicher Fleißarbeit, unter unsäglichen Hitzestrapazen und widrigen Konstruktionsproblemen.

Das Ergebnis ist beispiellos und wird in die Drachenhistorie des Hörselfliegers eingehen.

Heute Kontrastprogramm zu gestern

26.06.2019

 

Kachelwind gleich vom Sonnenaufgang weg. Kühle Temperaturen um die 17°C am Tag.

Nach einem guten Frühstück erstmal gucken was vorne am Strand los ist. Viel war nicht, einige Kastendrachen und ein paar andere.

 

 

ABER die Profis waren da und haben ein Riesenteil - genauer historischer Regulierdrachen - aufgebaut. Ein irres Teil. Respekt für die Erbauer, alles nach historischem Vorbild in Einzelanfertigung jeglicher Kleinteile - Hut ab.

Ohne erfahrenen Mannschaft geht das Ding nicht in den Himmel. 6-8 große Jungs braucht man da schon.

Die Verankerung des Regulierdrachens läßt erahnen welche Kräfte da wirken.

Und hier noch ein paar weitere Impressionen dieses recht frischen Tages hier auf Fanö.

Da ist er schon, der letzte Tag

27.06.2019

 

Unser letzter voller Tag hier auf Fanö bricht an. Das Wetter gleicht dem von gestern - Kachelwind und um 17°C.

Also mal gucken wie es am Strand aussieht und dann ging es an die Südspitze der Insel. Kleiner Spaziergang in und um Sönderho war dann unser Plan.


 

 

Bei Sönderho haben wir eine kleine Rinderherde gesehen. Anica war kaum wieder weg zu kriegen wegen der niedlichen Kälbchen. 


Am Abend war ein Rückgang der Windstärke vorhergesagt, also haben wir uns gegen 19.30 am Strand eingefunden. Anica ihre Wetter-App hatte wohl zu viel versprochen. Der Sand flog immer noch quer über den Strand und der Wind war sehr erfrischend.

Nach etwas kramen im Anhänger kamen 2 passende Drachen zum Vorschein. Somit haben wir die Anzahl der am himmelstehenden Drachen von 3 auf 5 aufgestockt.  


Damit geht der diesjährige Fanöaufenthalt zu Ende. Aber wie heißt es doch so schön?

 

Nach Fanö ist vor Fanö.

Upps - gerade meldet der Provider daß mein Daten limit für die site voll sei. Da werde ich mich wohl drum kümmern müssen.


Ein super Abend nach dem Bürotag

14.05.2019

 

Dieser Tag wurde gekrönt durch ein abendliches Fliegen.

Bei abendlicher Sonne und ein paar Wolken war der Wind heute recht sanft, im Vergleich zum gestrigen Tag. Kurz gesagt fast ideale Bedingungen, mal von der östlichen Frische des Windes abgesehen.

Der Lifter hatte keine Probleme mit dem Leinenschmuck. Die Spaziergänger fragen sich immer wieder, was das wohl eigentlich darstellen soll. Und schon ist man in einer interessanten Diskussion. Jeder sieht, oder glaubt zu sehen, ganz unterschiedliche Dinge.

Ich habe da so verschiedene Varianten auf Lager. Am interessantesten finde ich einen philosophischen Ansatz: Es scheint etwas zu sein, was es dann allerdings doch auch wieder nicht ist.

Also ich sehe hier eine einzelne, in der Gesamtheit der Albinokaulquappenpopulation verlorene "normale" Kaulquappe. Ist diese dann noch "normal" oder eher der Außenseiter trotz seiner Normalität?

Andere Blickwinkel mögen anders gelagerte Assoziationen hervorrufen. Liegt also immer am Betrachter selbst. ;-)


Jaaaa, und dann noch die 6-eckige Facettenbox, oder auch snowflake genannte Konstruktion.

Da hatte ich noch eine Kleinigkeit nachgebessert, also nachgenäht um genau zu sein, damit die Spannung gleichmäßiger am Segel anliegt. Der gewünschte Effekt trat ein und es war heute ein Superflugwetter für das Teil.

Also ab in den Abendhimmel bis die Schnur alle war.

Interessante Licht und Farbeffekte haben schöne Bilder entstehen lassen.


Viel Wind, eher zu viel

01.05.2019

 

Dieser Tag der Arbeit sollte zum Drachenfliegen genutzt werden. Wind hat schon am Morgen gepustet, allerdings recht kräftig und auch noch mit leichtem Niesel.

Also ging es erstmal zu einem größeren Strandspaziergang.

Am späten Nachmittag wurde der Himmel etwas heller und laut Vorhersage kam dann sogar die Sonne für wenige Minuten gegen Abend auf den Plan. Der Strandhafer hat sich dem Wind gebeugt und sich an die Dünen geschmiegt.

An Drachen ging dann am Nachmittag nicht viel, sodaß ich nur 2 Facettenboxen in den straffblasenden Wind entlassen konnte.


Relaaax

30.04.2019

 

Zwischen all den Terminen die mich in den Norden von Deutschland gebracht haben, ergeben sich hin und wieder Möglichkeiten zu entspannen.

Heute Abend hat Wetter und Wind am Ostseestrand gepasst. Im Auto lag auch wieder eine Auswahl an Relaaaaxfliegern, also ran an die Leine und zweie fliegen lassen.

 



Testfliegen vom fetten Teil 

22.04.2019

 

Also am Ostermontag war es soweit. Der 7qm Lifter sollte getestet werden. Ab auf die Wiese im Tal da auf dem Hügel zu viel Wind war.

Eine Eingebung riet mir mit Vorsicht an den Test zu gehen. 7 qm bleiben immerhin 7 qm. Der Wind war recht straff und hatte schon einiges von Küstenfeeling.

Fettes Seil an die Anhängekupplung und da dann die 500 kp Leine mit dem Lifter dran.

Das ging ab wie Schmitz's Katze. Im Normalfall hätte man grade noch halten können, bei den Böen ging es dann voll zu Sache. Also nix für mal so nebenbei fliegen. Bei solchem Wind nur mit Anker. Bei niedrigeren Windgeschwindigkeiten muß die Grenze für den Handbetrieb noch bestimmt werden.

Also heute am Haken, mit mir im Kofferraum, hat der Lifter den Skoda aus den Federn gehoben, heißt richtig fetter Auftrieb. Da kommt dann eigentlich nur ein Gedanke - wie krieg ich den wieder runter.  Ohne Seilrolle geht da gar nix mehr.

Also, alles in allem, ein cooles Teil für große Jungs. Definitiv nix für Sonntagnachmittag mit den Kindern.


 

 

 

 

 

 

 

Anfliegen 2019 

28.02.2019

 

Ende Februar - 19°C - Sonnenschein und endlich Wind. Wer da nicht die Flugsaison 2019 einläutet ist selber schuld.

Das Wetter war ja auch schon vorher ganz gut, allerdings windstill. Heute hat es gepaßt. Glücklicherweise hatte ich am Sonntag schon ein paar Flieger mit dem Drumherum in den Drachenexpress geworfen.

Der Wind war recht straff heute auf der Kollerinsel, also gingen nur die Facettenboxen, und davon auch nur die 3 kleinen. Die gelbe 1m Box ging heute gar nicht.

Aber mit 3 Facetten kann man schon die Fliegersaison eröffnen und bis zum Sonnenuntergang die Teile am Himmel lassen.